Arbeitswelt

Erste Tarifverhandlung für die nordwestdeutsche Stahlindustrie endet ohne ein Angebot der Arbeitgeber

Die erste Verhandlung für die rund 72 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie endete ohne ein Angebot der Arbeitgeber. Die IG Metall fordert 4,5 Prozent mehr Geld und will die Tarifverträge zur Altersteilzeit sowie zu Wertverträgen fortsetzen. Am 6. März wird in der zweiten Runde weiterverhandelt.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Knut Giesler: „Die Stahlindustrie befindet sich auf einem stabilen Kurs. Die Auftragseingänge für Walzstahl lagen Ende 2016 um 5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Stahlpreise befinden sich auf dem höchsten Stand seit 2011 und die Auslastung der Werke steigt. Unsere Forderung von 4,5 Prozent lässt sich also gut begründen. Zumal die Gesamtwirtschaft sich auch in diesem Jahr auf einem stabilen Wachstumskurs befindet und die Inflationsrate wieder steigt. Wir erwarten für die zweite Verhandlung am 6. März ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber, das sowohl einer ordentlichen Entgelterhöhung als auch der Beschäftigungssicherung Rechnung trägt.“

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