Arbeitswelt

„Hölzer“ zum Streik aufgerufen

Die IG Metall ruft die Beschäftigten der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie (HVI) in Ostwestfalen-Lippe für den 15. und 16. Februar zum Warnstreik auf.

Demo vor Verhandlungsbeginn, 10. Februar in Bocholt / Foto: Thomas Range

In der zweiten Tarifverhandlung heute in Bocholt legten die Arbeitgeber ein Angebot vor: Keine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen im Januar, Februar, März und April 2016. Ab Mai sollen die Einkommen um 1,2 Prozent steigen, ab Mai 2017 um weitere 1,4 Prozent. Der neue Tarifvertrag soll bis April 2018 gelten, also für 28 Monate.

Die Forderung nach Altersteilzeit lehnen die Arbeitgeber weiterhin ab. In Sachen Übernahme der Ausgebildeten seien sie „gesprächsbereit“, heißt es. Der IG Metall ist das zu wenig. Sie fordert eine Tariferhöhung um fünf Prozent, rückwirkend seit Januar, für zwölf Monate. Außerdem einen Tarifvertrag zur Altersteilzeit und die Übernahme der Azubis nach erfolgreicher Abschlussprüfung.

Die Tarifverhandlung endete ergebnislos. Sie wurde auf den 24. Februar vertagt. Am 15. und 16. Februar finden Warnstreiks statt. „Jetzt müssen wir Druck machen“, sagte der Verhandlungsführer der IG Metall, Christian Iwanowski.

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