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„Kriegstreibern in den Arm fallen!“

Kriege brechen nicht aus, sie werden gemacht. Kriegstreiber, Macher und Profiteure haben Namen und Adressen – auch der US-amerikanische Präsident Donald Trump, dert mit seiner Kriegsrhetorik auftrumpfte: Auf Nordkorea werde „Feuer und Vernichtung“ treffen „wie die Welt es noch nie gesehen hat“. Dieses Statement erfolgte einen Tag vor dem Jahrestag des US-amerikanischen Atombombenabwurfs auf Nagasaki am 9. August 1945. Doch nicht genug -Trump lud per Twitter nach: Die (Atom-) Waffen sind „locked and loaded“ (wörtlich: „gesichert und geladen“).

Die Drohungen des US-Präsidenten, Nordkorea nuklear zu vernichten, haben die Welt näher an einen Atomkrieg gebracht, als je zuvor seit der Krise um die geplante Stationierung von sowjetischen Raketen auf Kuba vor 55 Jahren. Diese Rhetorik macht Sorgen und Angst, sie löst die Frage aus: Wann erreicht die Hetze jenen Punkt der eine atomare Kettenreaktion auslöst?

Es gibt eine wichtige Lehre aus der Geschichte: Da Kriege nicht schicksalshaft wie ein Naturereignis über die Menschheit hereinbrechen, können diese auch von Menschen verhindert werden. Das setzt Engagement voraus: Wer den Frieden will, muss Kriegstreibern rechtzeitig in den Arm fallen und sich entschieden für politische Konfliktlösungen einsetzen.

Die IG Metall Gevelsberg-Hattingen, der DGB-Kreisverband Ennepe-Ruhr und die VVN-BdA EN rufen deshalb auf zur Teilnahme an der

Veranstaltung zum Antikriegstag
Freitag, 01. September 2017 um 17.00 Uhr
„Ehrenfriedhof Ludwigstal“
am Mahnmal für die russischen Zwangsarbeiter/innen in Hattingen, Zur Maasbeck
Grußwort: Clarissa Bader, 1. Bevollmächtigte IG Metall Gevelsberg-Hattingen
Gedenkrede: Antonia Kühn, DGB Bezirk NRW
Kultur: Simon Sandmann – Sänger und Liedermacher

Seit 1957 ist für Gewerkschafterinnen und Demokraten der Antikriegstag sowohl ein Tag des Erinnerns als auch des Bekenntnisses zum Engagement für Frieden und Demokratie. Deshalb heißt es am 1. September: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund, die IG Metall Gevelsberg-Hattingen und die VVN-BdA fordern u.a. von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung in Berlin

  • Stopp aller bundesdeutschen Rüstungslieferungen
  • Ausbau der Rüstungskonversion – Umwandlung der von Rüstungsproduktion in zivile Produktion
  • Ausbau der humanitären Hilfe in den Krisengebieten der Welt und ein Hinwirken auf das Ende der Bürgerkriege,
  • Unterstützung des Friedensprozesses in den aktuellen Krisenherden wie im Nahen und Mittleren Osten.

Dafür treten GewerkschafterInnen mit all ihrer Kraft ein! Kommt zur Kundgebung am 01. September 2017 ins Ludwigstal in Hattingen!

Foto: „Friedenstaube im Visier“ – Grafik: jw

 

 

 

 

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