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„Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten!“

Gevelsberg. „Stopp von Waffenhandel und Perspektiven der Rüstungskonversion“. Dieses Thema steht im Mittelpunkt eines spannenden Workshops, der am Samstag, 19. März in den Räumen der Gewerkschaft ver.di in Bochum in der Universitätsstrasse 76 stattfindet. Beginn ist um 10.00 Uhr und Ende um 16.30 Uhr. Die Einladung erfolgt durch den DGB Ruhr-Mark und die Initiative „GewerkschafterInen für Frieden und Solidarität“.

Rund 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Kriege und Gewalt sind die zentrale Ursache dafür. Deutsche Kriegswaffen kommen in weiten Teilen der Welt zum Einsatz Sie tragen zur Vertreibung und der Flucht der Menschen nach Europa bei.

Es gibt immer zwei Möglichkeiten auf solche Entwicklungen zu reagieren: Die einfachste aber falscheste ist Stammtischparolen verbreiten, statt das Problem anpacken. Diejenigen die wie AFD, Pegida und NPD gegen Flüchtlinge hetzen und deren Not nutzen, um in Deutschland einen Flächenbrand auszulösen, wollen nur ihr eigenes Süppchen kochen. Mit ihrem rassistischen Geschwätz liefern sie das Benzin für den rechten Mob, der Flüchtlingsheime anzündet.

Oder aber Man/Frau setzt sich mit Argumenten auseinander. Das machen Gewerkschafter, die nicht weg schauen, wenn es Probleme gibt, sondern den „Kampf um die Köpfe“ führen. Dafür braucht es Argumente. Diese wollen im Workshop liefern: Jürgen Grässlin, Sprecher der „Aktion Aufschrei – stoppt den Waffenhandel“, er spricht zum Thema „Wer Waffen säht, wird Flüchtlinge ernten“ und Anne Rieger, Mitglied des Bundesausschusses Friedenratschlag, sie referiert zum Thema Rüstungskonversion also zur Frage „Zivile Technik statt Waffen“. Und natürlich soll gemeinsam diskutiert werden – auch darüber was von uns allen getan werden kann.

Auf den Punkt gebracht: Es gibt Themen, die kann man nicht zu Hause am Computer lösen, da muss man sich selbst einbringen. Also: Am 19. März in Bochum teilnehmen!

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